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Unsere Pfarrkirche St. Johannes Evangelist Thür

150 Jahre Kirchweihe
Garten Eden

Die Geschichte der Thürer Wallfahrt

Wallfahrt 2016

Wallfahrt 2017

Wallfahrt 2018


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Pfarrkirche St. Johannes Evangelist Thür

erbaut 1867/68 von August Rincklage und Caspar Clemens Pickel

Kirche in Thür
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Kirche in Thür

Die Pfarrkirche St. Johannes Evangelist Thür wurde in den Jahren 1867 und 1868 nach einem Plan des  Kaiserlich-Königlichen Hofbaurates Friedrich von Schmitt erbaut. Sie wurde am 04.  Oktober 1868 durch den Bischof von Trier, Matthias Eberhard, zu Ehre des heiligen Apostels und Evangelisten Johannes eingeweiht. .
In den Jahren  1963 bis 1968 wurde das Innere der Kirche vollständig renoviert.  .

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Mehr erfahren Sie unter www.pfarreiengemeinschaft-mendig.de


Die Thürer Wallfahrt

Wallfahrt nach Maria Hilf

als in den Jahren 1634/1635 und 1666/1668 die Pest in Thür wütete und viele Einwohner dahinraffte, gaben die Einwohner von Thür das Versprechen ab, jährlich am Fest Maria Geburt, also am 08. September, nach “Maria Hilf” in Koblenz Metternich zu wallfahren und um Schutz für den Ort Thür zu bitten.

Diese Wallfahrt ist seit dieser Zeit zur Tradition der Thürer Bevölkerung geworden und wird durch die Gemeinde organisiert. Bis zum Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts ging man den ganzen Weg nach Koblenz und zurück zu Fuß, seit 1990 fahren die Wallfahrer mit dem Bus. Geblieben sind das Gebet auf dem Weg nach Koblenz, die Wallfahrerkerze (siehe Bild), und die Pilgermesse in der Wallfahrtskirche “Maria Hilf.
(Auszug aus der Thürer Dorfchronik, herausgegeben von Friedrich Hermes, 2012)

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Die Wallfahrtskirche “Maria Hilf” in Koblenz mit der Thürer Wallfahrer-Kerze (links)

Ortsbürgermeister Rainer Hilger zeigte sich hoch erfreut über die steigende Teilnehmerzahl an der jährlich stattfinden Wallfahrt nach Maria Hilf:
" Ich bin sehr optimistisch, dass wir auch in den kommenden Jahren diese alte Tradition weiterführen können. Zusammen mir Pastor Ralf Birkenheier wollen wir im nächsten Jahr versuchen, die Thürer Jugendlichen für diese Wallfahrt zu begeistern und eventuell eine Teilstrecke wieder zu Fuß zurückzulegen.

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Maria Martental war in diesem Jahr Ziel der Thürer Wallfahrt
10.09.2016

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Bei strahlendem Sonnenschein besuchten die Thürer Wallfahrer in diesem Jahr das Kloster Martental und zeigten sich begeistert von der wunderschön gelegenen Klosteranlage. Pastor Ralf Birkenheier und Organist Klaus Schorn gestalteten die Hl. Messe. Im Anschluss trafen sich alle in der Pilgergaststätte des Klosters. Die einen ließen sich ein zünftiges Mittagessen munden, die anderen freuten sich über ein leckeres Stück Kuchen.

Bürgermeister Rainer Hilger kündigte an, dass man für das nächste Jahr eine Fußwallfahrt nach Maria Martental plane. „ Nachdem ich schon so oft darauf angesprochen worden bin, dass viele gerne wieder die Tradition des PILGERNS aufleben lassen möchten, werden wir für das nächste Jahr versuchen, eine Fußwallfahrt auf die Beine zu stellen“, so der Thürer Ortsbürgermeister. Wobei er den anwesenden Seniorinnen und Senioren zusicherte, dass natürlich parallel ein Bus für diejenigen eingesetzt wird, die die Strecke nicht zu Fuß zurücklegen können. Da die Strecke nach Maria Hilf hierfür als zu gefährlich eingestuft wurde, wird die Wallfahrt künftig nach Maria Martental gehen.

Auch Pastor Ralf Birkenheier war von dieser Idee sofort begeistert und hofft, dass man vielleicht so auch die jüngere Generation für diese Wallfahrt begeistern kann. „ Für ein Gebet zu unserer Gottesmutter, ist es ganz gleich, an welchem Ort man dies tut“, so der Pastor.

Alle Wallfahrer waren auf jeden Fall positiv davon angetan, dass man in Martental nach der Wallfahrt noch gemütlich bei einem guten Gespräch zusammensitzen konnte.

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Zum ersten Mal pilgerten Thürer zu Fuß nach Maria Martental

Nachdem  im letzten Jahr schon eine Buswallfahrt nach Maria Martental stattgefunden hatte, trafen sich  am Samstag, 09.09.2017, um 6 Uhr morgens  17 Personen, die den  vielen Regenwolken trotzten und sich  auf den Weg machten. Getreu dem Motto “ es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche   Kleidung “, hatten sich alle gut gerüstet.

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Joachim Plitzko war als routinierter Pilger mit von der Partie und führte die Truppe sicher durch die nasse aber trotzdem schöne Eifellandschaft Richtung Düngenheim.

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In Düngenheim wartete man schon mit heißem Kaffee auf die Pilger und nachdem sich alle gestärkt hatten, ging es weiter auf dem Jakobsweg.

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In Kaisersesch angekommen, ließ sich sogar die Sonne für einen kurzen Moment blicken und die Pilger machten sich auf zur letzten Etappe durch das Endertal nach Maria Martental.

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In der Wallfahrtskirche warteten derweil schon die Buspilger, sodass Pastor Ralf Birkenheier und Organist Klaus Schorn insgesamt 40 Wallfahrer begrüßen konnten. In der feierlichen Heiligen Messe wurde die Thürer Wallfahrer Kerze 2017 vor dem Bildnis der heiligen Gottesmutter angezündet.

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Im Anschluss trafen sich alle gemeinsam in den Gasträumen des Klosters und ließen sich ein leckeres Mittagessen schmecken. Ortsbürgermeister Rainer Hilger dankte Herrn Pastor Ralf Birkenheier, Organist Klaus Schorn und Joachim Plitzko für die Teilnahme und freute sich über die immer größer werdende Resonanz. „ Sicher ist es nicht einfach, wenn man eine Tradition verändert, es erweist sich allerdings für die Zukunft als richtig, die Wallfahrt nach Maria Martental zu verlegen. Dies habe ich in vielen Gesprächen auch so erfahren. Denn die Teilnehmer der Wallfahrt nach Maria Hilf wurden von Jahr zu Jahr weniger. Für diejenigen, die an Maria Hilf festhalten möchten, bestehen hierzu sicherlich  andere Möglichkeiten“, so Rainer Hilger.

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Allen Teilnehmer hat es auf jeden Fall gut gefallen, insbesondere die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Abschluss fanden alle sehr gut.


Thürer pilgerten am 25. August 2018 nach Maria Martental

Um 6 Uhr morgens  machten sich die Thürer Fußpilger auf den Weg nach Maria Martental. In diesem Jahr waren es schon einige mehr als im letzten Jahr und so zeigte sich Ortsbürgermeister Rainer Hilger sehr erfreut, dass die Wallfahrt gut angenommen wird.

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In Düngenheim traf die Gruppe in dem Augenblick ein, als die Kirche geöffnet wurde und so fand man sich, nach einer gebührenden Stärkung, zu einer kurzen Meditation in der Kirche ein.

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Weiter ging es auf dem Jakobsweg durch die schöne Eifellandschaft Richtung  Kaisersesch und von dort Richtung Enderttal nach Maria Martental.

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In der Wallfahrtskirche warteten derweil schon die Buspilger. Sandra Dietrich-Fuchs stellte den Thürern  den neuen Kaplan, Dominik Lück, vor, der sich sehr erfreut zeigte, dass die Tradition der Wallfahrt in Thür fortbesteht.  In der von Klaus Schorn musikalisch feierlich gestalteten  Heiligen Messe,  wurde die Thürer Wallfahrer Kerze 2018 vor dem Bildnis der heiligen Gottesmutter angezündet.

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Im Anschluss trafen sich alle gemeinsam in den Gasträumen des Klosters und ließen sich ein leckeres Mittagessen und Kaffee und Kuchen schmecken. Ortsbürgermeister Rainer Hilger  freute sich über die immer größer werdende Resonanz und möchte sich weiterhin Gedanken machen, wie man vielleicht auch die jüngere Generation für die Wallfahrt begeistern kann.

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Der Termin für nächstes Jahr steht schon fest, am 14. September 2019 pilgern die Thürer wieder nach Maria Martental.