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Pfarrkirche St. Johannes Evangelist Thür

erbaut 1867/68 von August Rincklage und Caspar Clemens Pickel

Kirche in Thür
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Kirche in Thür

Die Pfarrkirche St. Johannes Evangelist Thür wurde in den Jahren 1867 und 1868 nach einem Plan des  Kaiserlich-Königlichen Hofbaurates Friedrich von Schmitt erbaut. Sie wurde am 04.  Oktober 1868 durch den Bischof von Trier, Matthias Eberhard, zu Ehre des heiligen Apostels und Evangelisten Johannes eingeweiht. .
In den Jahren  1963 bis 1968 wurde das Innere der Kirche vollständig renoviert.  .

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Mehr erfahren Sie unter www.pfarreiengemeinschaft-mendig.de


Die Thürer Wallfahrt

Wallfahrt nach Maria Hilf

als in den Jahren 1634/1635 und 1666/1668 die Pest in Thür wütete und viele Einwohner dahinraffte, gaben die Einwohner von Thür das Versprechen ab, jährlich am Fest Maria Geburt, also am 08. September, nach “Maria Hilf” in Koblenz Metternich zu wallfahren und um Schutz für den Ort Thür zu bitten.

Diese Wallfahrt ist seit dieser Zeit zur Tradition der Thürer Bevölkerung geworden und wird durch die Gemeinde organisiert. Bis zum Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts ging man den ganzen Weg nach Koblenz und zurück zu Fuß, seit 1990 fahren die Wallfahrer mit dem Bus. Geblieben sind das Gebet auf dem Weg nach Koblenz, die Wallfahrerkerze (siehe Bild), und die Pilgermesse in der Wallfahrtskirche “Maria Hilf.
(Auszug aus der Thürer Dorfchronik, herausgegeben von Friedrich Hermes, 2012)

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Die Wallfahrtskirche “Maria Hilf” in Koblenz mit der Thürer Wallfahrer-Kerze (links)

Ortsbürgermeister Rainer Hilger zeigte sich hoch erfreut über die steigende Teilnehmerzahl an der jährlich stattfinden Wallfahrt nach Maria Hilf:
" Ich bin sehr optimistisch, dass wir auch in den kommenden Jahren diese alte Tradition weiterführen können. Zusammen mir Pastor Ralf Birkenheier wollen wir im nächsten Jahr versuchen, die Thürer Jugendlichen für diese Wallfahrt zu begeistern und eventuell eine Teilstrecke wieder zu Fuß zurückzulegen.

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Maria Martental war in diesem Jahr Ziel der Thürer Wallfahrt
10.09.2016

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Bei strahlendem Sonnenschein besuchten die Thürer Wallfahrer in diesem Jahr das Kloster Martental und zeigten sich begeistert von der wunderschön gelegenen Klosteranlage. Pastor Ralf Birkenheier und Organist Klaus Schorn gestalteten die Hl. Messe. Im Anschluss trafen sich alle in der Pilgergaststätte des Klosters. Die einen ließen sich ein zünftiges Mittagessen munden, die anderen freuten sich über ein leckeres Stück Kuchen.

Bürgermeister Rainer Hilger kündigte an, dass man für das nächste Jahr eine Fußwallfahrt nach Maria Martental plane. „ Nachdem ich schon so oft darauf angesprochen worden bin, dass viele gerne wieder die Tradition des PILGERNS aufleben lassen möchten, werden wir für das nächste Jahr versuchen, eine Fußwallfahrt auf die Beine zu stellen“, so der Thürer Ortsbürgermeister. Wobei er den anwesenden Seniorinnen und Senioren zusicherte, dass natürlich parallel ein Bus für diejenigen eingesetzt wird, die die Strecke nicht zu Fuß zurücklegen können. Da die Strecke nach Maria Hilf hierfür als zu gefährlich eingestuft wurde, wird die Wallfahrt künftig nach Maria Martental gehen.

Auch Pastor Ralf Birkenheier war von dieser Idee sofort begeistert und hofft, dass man vielleicht so auch die jüngere Generation für diese Wallfahrt begeistern kann. „ Für ein Gebet zu unserer Gottesmutter, ist es ganz gleich, an welchem Ort man dies tut“, so der Pastor.

Alle Wallfahrer waren auf jeden Fall positiv davon angetan, dass man in Martental nach der Wallfahrt noch gemütlich bei einem guten Gespräch zusammensitzen konnte.

Der Termin für nächstes Jahr steht auf jeden Fall schon fest –

 Samstag, der 09. September 2017.

 

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